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Kaltbluteintragung in Adelheidsdorf: Geprägt von besonderer Klasse
08.07.2026
Am 4. Juli 2026 fand die Kaltblutstuten- und Fohleneintragung des Stammbuches für Kaltblutpferde Niedersachsen in Adelheidsdorf unter der Regie von Zuchtleiterin Urška Kamenšek und dem Vorsitzenden Dr. Uwe Clar statt. Mit zehn Stuten und zwölf Fohlen war das Lot der vorgestellten Kaltbüter eher klein, aber war geprägt von besonderer Klasse.
Alle zwölf Fohlen erhielten durch ihre hervorragende Qualität eine 1a Prämierung. Bei den Stuten wurde zwei Mal eine Prämienanwartschaft vergeben, vier Mal eine Staatsprämienanwartschaft. Dazu konnten zwei weitere Stuten durch bestandene Leistungsprüfung und ein Fohlen bei Fuß die Staatsprämie in Empfang nehmen.
Im Schauring machte die Rassegruppe der Freiberger in diesem Jahr den Anfang. Typ und Ausdruck, ein harmonisches Gebäude mit einer gut angesetzten Halsung nahmen die Kommission für die, in der Schweiz gezogene, Alayka v. Hamlet des ronds Prés/Neckar ein (B: Marcus Wichmann, Stadtland).
Cord und Vanessa Rinne aus Hemeringen präsentierten ein weit entwickeltes Stutfohlen v. Valdero/Jurano, das auch bewegungsmäßig keine Wünsche offen ließ, bei den Süddeutschen Kaltblütern. Die Freude über seine Siegerstute bei den Rheinisch-Deutschen Kaltblütern konnte man Hardy Kollenberg, Ostercappeln ansehen. Talia v. Achat/Adriano, eine sehr charmante, typstarke braune Stute gefiel durch ihren harmonischen Körperbau. Raumgreifend, fleißig und absolut taktklar bewegte sie sich um die Dreiecksbahn. Nicht nur sie, auch die drei weiteren ausgestellten Stuten erhielten die Staatsprämie, bzw. die Staatsprämienanwartschaft. Auf Rang zwei kam, die sich energisch bewegende, mit großen Partien versehene Navara v. Adoro I/Nelson aus der Zucht der ZG Biegel, Harsewinkel und im Besitz der ZG Clar, Schafwedel.
Helena vom Utspann v. Highlander/Hartmur kam mit Fohlen bei Fuß und da sie eine erfolgreiche Leistungsprüfung bereits abgelegt hat, wurde sie mit der Staatsprämie ausgezeichnet. Z u. B ist hier die Familie zum Berge, Bad Fallingbostel. Olympia v. Herzkönig/Erdinger Gold (Z. u. B: Reinhard Voß, Gnarrenburg) war die vierte Staatsprämienanwärterin. Pamina v. Edwin II/Exakt, Leistungsprüfungssiegerin des Vorjahres, führte in diesem Jahr das Siegerhengstfohlen von Opalius bei Fuß. Damit hat auch sie die Bedingungen der Staatsprämie erfüllt. Typ -und bewegungsstark gefiel dieser junge Hengst und man darf auf seine weitere Entwicklung gespannt sein Raumgreifend, mit kraftvollem Schub aus der Hinterhand begeisterte das schon weit entwickelte Siegerstutfohlen von Nilson, das aus dem Züchterhaus der Familie zum Berge, Bad Fallingbostel stammt.
Melanie Wiedel aus Bad Essen stellte bei den Schwarzwälder Kaltblütern mit der braunen Stute Amira v. Rotenberg/Leonhard nicht nur farblich eine besondere Stute vor. Amira, absolut harmonisch gebaut, bewegte sich locker und raumgreifend, so dass auch sie mit der Staatsprämienanwartschaft belohnt werden konnte. Hengst- und Stutfohlen wurden in dieser Rassegruppe gemeinsam bewertet. Hier siegte ein Stutfohlen von Vulkan/Don Olewo aus der Zucht und dem Besitz von Aide Bartels, Wangelnstedt.
In der Rassegruppe Hannoversches Kaltblut erhielt Familie zum Berge für die sich locker bewegende Roxy vom Utspann v. Highlander/Mount Etna xx eine Prämienanwartschaft. Mit Isabel v. Wandero Vulkan XVII/Taxa Vulkan XVIII wurde eine sehr mütterliche Rappstute der Rasse Noriker zur Eintragung vorgestellt, die ein überaus charmantes, ausdrucksstarkes Stutfohlen v. Magelann Diamant XIV führte. Diese junge Stute wusste sich jederzeit hervorragend in Szene zu setzen. Bericht und Fotos: Marianne Schwöbel
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