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Future Champions: U21- und U18-Siege im Nationenpreis

12Juni26
Future Champions Dressur 2026 Foto Rüchel

12.06.2026

Deutsche Dressurreiterinnen siegen bei den Junioren und Jungen Reitern

Die ersten Nationenpreise der Future Champions 2026 sind entschieden – und die deutschen Dressurreiter haben gleich am ersten Tag ein
deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Sowohl bei den Jungen Reitern als auch bei den Junioren sicherte sich die deutsche Equipe Gold und unterstrich damit ihre Ambitionen mit Blick auf die Nachwuchs-Europameisterschaften.

Den Anfang machten die Jungen Reiter im von der Liselott & Klaus Rheinberger-Stiftung präsentierten CDIOY Team Test. Die Entscheidung entwickelte sich zu einem spannenden Duell zwischen Deutschland und Dänemark. Am Ende setzte sich das Team von Nachwuchsbundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen mit 141,912 Punkten knapp gegen die dänische Mannschaft durch, die  auf 141,411 Punkte kam. Rang drei ging an die Niederlande.
 Zum deutschen Siegerteam gehörten Julie Sofie Schmitz-Heinen mit Attractive, Marie Sohler mit Askehavens Beau Sancy sowie Nele Klaus mit Bonfire. Das beste Einzelergebnis der Prüfung lieferte Julie Sofie Schmitz-Heinen mit 71,294 Prozent. Für Dänemark erzielte Michella Skovsager mit Zimillione PT2 die höchste Wertung ihres Teams und erhielt 70,823 Prozent.

Noch deutlicher fiel die Entscheidung bei den Junioren aus. Die deutsche Mannschaft dominierte die Konkurrenz in der CDIOJ Teamaufgabe und belegte in
der Einzelwertung gleich die ersten drei Plätze. Angeführt wurde das Team von Clara Kohoutek und Dark Dancer 39, die mit 74,212 Prozent das beste Ergebnis der Prüfung erzielten. Dahinter reihten sich Eve Catherine Bartels mit Villeneuve (73,257 Prozent) und Ava Osing mit Destacado (71,136 Prozent) ein. In der Mannschaftswertung sicherte sich Deutschland damit souverän die Goldmedaille vor Dänemark. Bronze ging erneut an die Niederlande.

„Erkenntnisse fĂźr die Euro-Nominierungen“

Für Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen sind die Future Champions weit mehr als ein weiteres internationales Turnier. „Auf der Anlage der Familie Kasselmann werden wir immer wieder inspiriert und gleichzeitig überprüft, wo wir aktuell stehen“, erklärte er. „Diese Standortbestimmung ist für uns enorm wichtig, weil wir hier wichtige Erkenntnisse für die Nominierung zu den Europameisterschaften gewinnen.“ Besonders erfreut zeigte sich der Bundestrainer über die Leistungen seiner Schützlinge, auch wenn er weiterhin Entwicklungspotenzial sieht: „Die Paare haben sich heute wirklich sehr gut präsentiert. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass die anderen Nationen immer näher herankommen. Das ist gut und wichtig, denn dadurch wissen wir genau, woran wir in den kommenden Wochen noch arbeiten müssen.“

Dabei gehe es vor allem um die berühmten Details. „Das Grundsätzliche stimmt, die Pferde und Reiter sind auf dem richtigen Weg. Aber auf diesem Niveau
entscheiden oft Nuancen. Die halben Paraden müssen noch präziser werden, die Linienführung exakter, die Lektionen noch ausdrucksvoller. Diese Präzision macht am Ende den Unterschied und genau daran werden wir bis zu den Europameisterschaften weiterarbeiten.“



Mit zwei Goldmedaillen ist Deutschland damit optimal in die Dressurwettbewerbe der Future Champions 2026 gestartet. Die kommenden Tage werden zeigen, welche Nationen sich im Hinblick auf die Nachwuchs-Europameisterschaften zusätzlich in Stellung bringen kÜnnen. Der Eintritt zu den Future Champions ist an allen Veranstaltungstagen frei. Sämtliche Prßfungen werden zudem live und on demand auf ClipMyHorse.TV sowie FEI.TV ßbertragen. Foto: Rßchel

Ergebnisse Future Champions 2026
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