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Future Champions: Pony-Dressurreiter gewinnen ihre Mannschaftswertung

13Juni26
CDIOP Nationenpreis der Ponys 2025 Foto Ruechel

Lilli von Helldorff siegt mit Nationenpreis-Team

Pony-Dressurreiter bestĂ€tigen Favoritenrolle: FĂŒr den ersten deutschen Nationenpreis-Sieg des Tages sorgten die Pony-Dressurreiter. Im Teamwettbewerb wurden die SchĂŒtzlinge von Bundestrainerin Caroline Roost ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich mit 146,828 Punkten souverĂ€n die Goldmedaille. Silber ging an DĂ€nemark mit 144,886 Punkten, Bronze an die Niederlande mit 139,829 Punkten. Insgesamt waren sechs Nationen am Start. Die PlĂ€tze vier bis sechs belegten Belgien, Österreich und Frankreich.

Die deutschen Reiterinnen platzierten sich geschlossen auf den RĂ€ngen zwei bis vier der Einzelwertung. Die Weltranglistenerste Leni-Sophie Gosmann erhielt mit Diamantini EA WE 73,514 Prozent und wurde Zweite. Direkt dahinter folgten Lilly Kasselmann mit Nasdaq FH (73,314 Prozent) sowie Lilli von Helldorff auf Nabucco HW(73,228 Prozent). Das beste Einzelergebnis der PrĂŒfung erzielte die DĂ€nin Filippa JĂŠger Jensen mit Sir Sansibar. Die Richter bewerteten ihre Vorstellung mit 73,543 Prozent.

Spannung bis zum letzten Ritt herrschte im Rahmen der Future Champions auf dem Hof Kasselmann im Nationenpreis der Junioren. Insgesamt 13 Nationen gingen an den Start, und nach dem ersten Umlauf lagen Großbritannien, die Niederlande, Deutschland und Finnland dank jeweils dreier fehlerfreier Runden nahezu gleichauf. Die Entscheidung war völlig offen – fĂŒr das deutsche Team war es am Ende Rang drei. 
FĂŒr den zweiten Umlauf des Nationenpreises qualifizierten sich die acht besten Teams. WĂ€hrend die Reiter im ersten Durchgang noch bemerkenswert souverĂ€n agierten, sorgte der verschĂ€rfte Kurs im zweiten Umlauf fĂŒr eine deutliche Verschiebung der Rangfolge. Die Parcourschefs hatten die Anforderungen etwas erhöht – mit Folgen. Zahlreiche Paare mussten Fehler hinnehmen, und am Ende gelangen im gesamten Nationenpreis lediglich zwei Doppelnullrunden. 

Davon profitierte die italienische Mannschaft um Teamchef Piero Coata, die sich mit Ginevra Maria Pellicari und Lexicograaf, Giovanni Votino auf Unbreakable van Overis Z, Gabriel Zagni Minucci mit Orbit sowie Lavinia Lo Bosco auf Oberon van den Berg den Sieg sicherte. Silber ging an die Niederlande, wÀhrend das deutsche Team mit Lennard Tillmann (Veltiner), Tony Stormanns (RMF Cinnamo), Hannah Blandfort (Tara Levista) und Victoria Schumacher (Noah de Kalvarie) die Bronzemedaille gewann. Alle vier deutschen Reiter kassierten im zweiten Umlauf jeweils einen Abwurf.

Deutsche Junioren vorne im Gesamtranking

Nachwuchstrainer Eberhard Seemann zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Abschneiden seiner Mannschaft: „GrundsĂ€tzlich haben wir derzeit eine sehr gute Saison bei den Junioren, weil wir in Deutschland viele starke Nachwuchsreiter haben. Hier in Hagen ging es fĂŒr uns auch um die letzte Sichtung vor den Europameisterschaften. Deshalb habe ich bewusst einigen Reitern noch einmal die Chance gegeben, sich fĂŒr eine Nominierung zu empfehlen. Mit dem dritten Platz bin ich deshalb grundsĂ€tzlich zufrieden, auch wenn vielleicht sogar noch etwas mehr möglich gewesen wĂ€re.“

Vor allem der zweite Umlauf habe die Spreu vom Weizen getrennt: „Nach den vielen Nullrunden im ersten Umlauf wurde der Parcours an einigen Stellen deutlich anspruchsvoller. Das hat man gesehen, auch die anderen Nationen hatten ihre Schwierigkeiten. Unsere Reiter haben solide Leistungen gezeigt, auch wenn die Fehler durchaus vermeidbar gewesen wĂ€ren. In einem Nationenpreis kommt aber immer eine besondere NervositĂ€t hinzu, die die Aufgabe zusĂ€tzlich erschwert. Insgesamt haben sich die Reiter gut geschlagen.“ 
Mit dem Ergebnis von Hagen a.T.W. verteidigt Deutschland zudem die Spitzenposition im FEI Jumping Nations Cupℱ Youth Ranking. Nach neun von neun Stationen liegt die deutsche Nachwuchsmannschaft an der Spitze der Gesamtwertung der Junioren. Pferdesport Deutschland/ Foto: RĂŒchel


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