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Bewerbungsphase gestartet für die „Trainer des Jahres“ 2026

21Mai26
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Auszeichnung für Trainerpersönlichkeiten geht in die nächste Runde

Trainerinnen und Trainer im Pferdesport sind weit mehr als reine Ausbilder. Sie motivieren, begleiten, fordern heraus, geben Halt in schwierigen Momenten und stehen ihren Athletinnen und Athleten oft über Jahre hinweg eng zur Seite. Ihre Arbeit findet meist abseits des Rampenlichts statt – dabei sind sie häufig der Schlüssel zu sportlichem Erfolg und gelebtem Fairplay. Genau dieses besondere Engagement würdigen die DOKR-Trainerakademie und die Stiftung Deutscher Pferdesport auch 2026 wieder mit der Auszeichnung „Trainer*in des Jahres“. Die Bewerbungsphase hat jetzt begonnen.

Mit dem Ehrenpreis werden Trainerpersönlichkeiten aus dem Nachwuchsleistungs- und Spitzensport ausgezeichnet, die den Pferdesport mit Fachkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und besonderem Einsatz prägen, sowohl im täglichen Training als auch in herausfordernden Situationen.

„Trainerinnen und Trainer prägen Karrieren, oft sogar ganze Lebenswege. Sie vermitteln nicht nur sportliches Können, sondern auch Werte wie Verantwortung, Respekt und Fairness“, sagt Kai Vorberg von der DOKR-Trainerakademie. „Mit der Auszeichnung möchten wir diese oft stille, aber enorm wichtige Arbeit sichtbar machen.“

Die Auszeichnung wurde erstmals 2023 verliehen. Im vergangenen Jahr wurden drei Persönlichkeiten im Rahmen des Frankfurter Festhallenturniers geehrt. Den Preis für das Lebenswerk erhielt Hans-Heinrich Meyer zu Strohen, Pferdewirtschaftsmeister und langjähriger Bundestrainer Nachwuchs Dressur. Als „Trainer des Jahres“ wurde Reitmeister Hubertus Schmidt ausgezeichnet, der seit Jahrzehnten zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Dressursports zählt. Der Titel „Trainerin des Jahres 2025“ ging an Silke Fütterer-Sommer, seit 2023 Bundestrainerin der deutschen Para-Dressurreiter.

Auch 2026 können wieder engagierte Trainerinnen und Trainer vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Die Auszeichnung ist mit 1.500 Euro dotiert.

Bei der Auswahl berücksichtigt die Jury unter anderem besondere Verdienste im Sinne des Tierwohls, Fairplay und ein partnerschaftliches Verständnis zwischen Mensch und Pferd. Ebenso spielen herausragende sportliche Erfolge der betreuten Athletinnen und Athleten eine Rolle – insbesondere dann, wenn diese unter besonderen Herausforderungen erreicht wurden. Auch außergewöhnliche Situationen, in denen Trainerinnen und Trainer ihre Sportlerinnen und Sportler besonders intensiv begleiten oder unterstützen mussten, fließen in die Bewertung ein. Gesucht werden Geschichten, die zeigen, was gute Trainerarbeit wirklich ausmacht.

Über die Vergabe entscheidet erneut eine hochkarätig besetzte Jury aus Persönlichkeiten des Sports und Pferdesports. Mit dabei sind Tanja Traupe, Vorsitzende der Stiftung Deutscher Pferdesport, Mannschafts-Olympiasiegerin Ingrid Klimke, der ehemalige Vielseitigkeits-Bundestrainer Hans Melzer, Teamleiter Ausbildung von Pferdesport Deutschland Thies Kaspareit, Judo-Olympiasieger und früherer Bundestrainer Frank Wieneke sowie Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu.

Die Auszeichnung versteht sich nicht nur als Würdigung herausragender Trainerleistungen, sondern auch als Zeichen der Wertschätzung für einen Beruf, der den Pferdesport nachhaltig prägt. Bewerbungen können bis zum 30. September 2026 über das Bewerbungsformular eingereicht werden.

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