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MĂŒnchen-Riem: Sichtung zum Preis der Besten abgebrochen

15Feb.26
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15.02.2026

Tierschutzrelevante VorfĂ€lle im Stallbereich – Polizei ermittelt

In der Nacht vom 14. auf den 15. Februar ist es auf der Olympia-Reitanlage in MĂŒnchen-Riem zu tierschutzrelevanten VorfĂ€llen im Stallbereich gekommen. Mehrere Ponys wiesen am frĂŒhen Sonntagmorgen AuffĂ€lligkeiten auf.

Die Ponys waren dort fĂŒr die bayerische Sichtung zum „Preis der Besten“ eingestallt. Aus ermittlungstechnischen GrĂŒnden werden keine weiteren Details veröffentlicht. Die Veranstaltung wurde am Sonntagmorgen abgebrochen. Nach Angaben des verantwortlichen Tierarztes Dr. Michael Zeitelhack seien nur wenige Ponys betroffen. Den Allgemeinzustand der Ponys beurteilte er insgesamt als gut; es seien nach aktuellem Stand keine FolgeschĂ€den zu erwarten.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das zustĂ€ndige KreisveterinĂ€ramt ist in die VorgĂ€nge eingebunden. Dr. Dennis Peiler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), erklĂ€rte: „Wir sind tief erschĂŒttert ĂŒber die VorfĂ€lle in MĂŒnchen-Riem. Wir verurteilen dieses Handeln auf das SchĂ€rfste. Der Schutz und das Wohlergehen der uns anvertrauten Pferde und Ponys haben fĂŒr uns oberste PrioritĂ€t. Uns ist es ein großes Anliegen, dass die Vorkommnisse vollstĂ€ndig aufgeklĂ€rt und entsprechend geahndet werden.“

Thomas Schreder, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes, ergĂ€nzte: „Die Ereignisse der vergangenen Nacht machen uns betroffen und fassungslos. FĂŒr uns steht das Wohl der Ponys und Pferde ĂŒber allem. Die Entscheidung, die Sichtung abzubrechen, war daher alternativlos. Wir arbeiten eng mit den zustĂ€ndigen Behörden zusammen und setzen alles daran, die Vorkommnisse vollstĂ€ndig aufzuklĂ€ren.“ fn-press/sag


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