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Kimberly Hyks und Jannik Heiland sind Deutsche Meister im Pas de Deux

06Sep.26
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Bevor bei den Deutschen Meisterschaften Voltigieren in Münster die Team- und Einzelentscheidungen fallen, stand zum Auftakt das Finale im Pas de Deux auf dem Programm. Kimberly Hyks und Jannik Heiland sicherten sich mit nur 0,012 Punkten Vorsprung auf Philine Lindhorst und Cjell Aaron Richert den Meistertitel, Bronze ging an Fabio Ring und Jana Düllmann.

„Beide Pas de Deux haben ihr hohes Niveau gezeigt. Es war ein spannender Zweikampf und sie haben sich nichts geschenkt. Besonders gefreut hat mich, dass ihnen dabei ihre beiden Pferde diese Top-Leistungen ermöglicht haben“, fasst Bundestrainer Kai Vorberg das hauchdünne Duell um Gold zusammen. Kimberly Hyks (Wulfsen) und Jannik Heiland (Wulfsen) setzten sich bereits nach dem ersten Umlauf klar an die Spitze der 15 Duos im Starterfeld. Auf dem Holsteiner-Wallach Crashkurs, longiert von Andrea Harwardt, zeigte das Paar aus dem Landesverband Hannover am Freitag bereits eine starke Leistung und wurde mit der Bestnote von 10,0 in der Artistik belohnt. Nachdem sie mit einer ersten Kürwertung von 8,808 Punkten vorgelegt hatten, wurde es im zweiten Umlauf noch einmal spannend: Mit 8,732 Punkten und einer Gesamtwertung von 8,762 sicherte sich das Duo in seiner zweiten gemeinsamen Saison am Ende hauchdünn die Goldmedaille. Nach der Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften in Aachen im August, bei der sie sich mit einer dramatischen Aufholjagd den Platz auf dem Podium erkämpfen konnten, ist dies nun der nächste Höhepunkt einer bemerkenswerten Saison für die beiden.

Philine Lindhorst (Hamburg) und Cjell Aaron Richert (Boostedt) präsentierten sich auf dem 16-jährigen Wallach Chagall an der Longe von Andrea Lindhorst ebenfalls in starker Form: Nach einer guten ersten Runde zeigte das Duo für den Landesverband Schleswig-Holstein im Finalumlauf eine persönliche Bestleistung und turnte mit einer Wertnote von 8,838 die beste Kür des gesamten Wettbewerbs. Damit knüpften sie nahtlos an ihre starke zweite Kür beim WM-Debüt in Aachen an, das sie trotz eines kostspieligen Sturzes im ersten Durchgang noch auf Platz sechs beendet hatten. In Münster konnten sie nun ihr volles Potenzial zeigen und sich mit einer Endnote von 8,750, nur 0,012 Punkte hinter dem Titel, die Silbermedaille erturnen.

Platz vier für Gisa Sternberg und Linda Otten

Um die Bronzemedaille entwickelte sich im ersten Durchgang ein enges Duell, das am Ende Fabio Ring (Bergisch Gladbach) und Jana Düllmann (Köln) vom Landesverband Rheinland für sich entschieden. Gemeinsam mit dem 12-jährigen Fantomas, für den es erst sein fünftes Turnier war, longiert von Voltigiermeisterin Alexandra Knauf, zeigte sich das Duo nach einem ansprechenden ersten Umlauf konstant (7,858) und steigerte sich im zweiten Durchgang noch einmal deutlich auf 8,417 Zähler, was am Ende eine Gesamtwertung von 8,193 Punkten bedeutete. Für Ring und Düllmann, die im vergangenen Jahr noch bei den Junioren an den Start gingen und dort bei der Deutschen Jugendmeisterschaft 2025 die Silbermedaille geholt hatten, ist es damit auf Anhieb eine erfolgreiche erste Saison bei den Senioren. Knapp dahinter mussten sich Gisa Sternberg (Osterholz) und Linda Otten (Lilienthal) geschlagen geben: Mit dem Hannoveraner-Wallach Espresso und Longenführerin Cornelia Ammermann lagen sie nach der ersten Kür (7,807) in Reichweite der Bronzemedaille. Auch eine Steigerung im zweiten Durchgang auf 8,108 Punkte reichte am Ende nicht, um noch an Ring/Düllmann vorbeizuziehen. Mit einer Gesamtwertung von 7,987 Punkten belegte das Paar vom Landesverband Hannover Rang vier. Pferdesport Deutschland / Carolin Christmann/Vaulting World


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