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Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit: Silber für Hannovers Pony-Team

03Aug.26
BNC VS 2026 Bild 5

Team Hannover wird Vierter in der Abteilung Pferde

Beim Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit in Warendorf verwies das westfälische Quintett in der Abteilung Pferde die Teams aus Schleswig-Holstein und Hessen auf die Plätze. Bei den Ponys konnte das Team Hannover Silber gewinnen. In der kombinierten Einzelwertung dominierte der Hamburger Einzelreiter Max Theodor Steinkraus mit Agamemnon bei den Pferden. Bei den Ponys ging der Sieg an Romy Koch aus Baden-Württemberg mit Mas que dos.

Schon vor dem abschließenden Stilgeländeritt lagen die Westfalen in Führung und bestätigten dort mit Topnoten ihre Vorleistungen aus Dressur, Stilspringen, Theorie und Vormustern. Eine 9,5 gab es für die Vorstellung von Carla Lindner und ihrem elfjährigen Westfalen Dibavero, eine glatte 9,0 trug Luisa Böhmer mit Dzumba S zum Sieg des Teams bei. Auch ihre Teamkolleginnen demonstrierten auf dem Warendorfer Geländeplatz ihr Können: Für den Westfalenchampion Leo Barfuß und C’est l’espoir ZWP gab es die 7,8, für Wilma Ostholt und Coraly die 8,7 und für Sophie Korte und die in der Familie gezogene Cassiopeia eine 8,5. Diese Noten lohnten sich, denn das Geländeergebnis zählt gleich fünffach für die Endabrechnung. In der Endabrechnung kamen die Westfalen auf 383,90 Punkte: Gold!

Erwartungsgemäß konnten nicht alle Teams ihren Platz im Gelände halten. So rückten die Reiter aus Schleswig-Holstein von Platz vier auf zwei vor (362,20 Punkte). Die meisten Punkte trug allerdings Clara Gräfin von Platen-Hallermund mit Koronia zum Teamergebnis bei, auch dank einer 9,3 im Gelände. Die Hessen machten sogar noch mehr Plätze gut und sprangen von sieben auf drei (355,5 Punkte). Ihr stärkstes Paar waren Nele Reineck und Visa, die den Parcours bereits mit einer guten Note (8,1) verlassen hatten und mit einer 9,4 zu den Besten im Gelände zählten. Mit insgesamt 126,4 Punkten verpassten sie in der Einzelwertung Bronze nur um einen Platz. Die fünf hannoverschen Team-Reiter belegten insgesamt Platz vier. Betreut wurden beide Teams von Landestrainer Nachwuchs Michael Meier und Susann Bendler.

Ergebnisse Team Hannover Pferde (Platz vier)

  • Constanze-Sophie Manzke/ Dark Diamond (Platz 37)
  • Lara Malou Vogelsang/ Don Werner (Platz 16)
  • Helene Verena Langer/ Suzi (Patz 17)
  • Justus Seegel/ Forty’s Fairytale (Platz 27)
  • Svea Lilly Meisel/ Samba (Platz 12)

Unangefochtener Gewinner der Einzelwertung war Max Theodor „Theo“ Steinkraus, der sich in allen Teilprüfungen als souverän erwies: Theorie 10,0, Vormustern 9,5, Dressur 8,5, Springen 8,2. Sein Pferd war der 14-jährige Hannoveraner Agamemnon, mit dem seine Mutter Katharina Luise Steinkraus vor zwei Jahren das Deutsche Amateur-Championat gewinnen konnte. Im Gelände vergaben die Richter für das Paar die 9,7 – besser ging es nicht in dieser Abteilung, bei insgesamt 73 Startern. Mit einer Gesamtpunktzahl von 134,8 Punkten verwies Steinkraus die westfälische Reiterin Carla Lindner mit Dibavero mit vergleichbar guten Noten und einer 9,5 im Gelände auf Platz zwei (131,8) vor ihrer Teamkollegin Sophie Korte mit der in der Familie selbstgezogenen Stute Cassiopeia (126,8).

Team Hannover sichert sich Silber bei den Ponys

Klein, aber fein war das Starterfeld bei den Ponys mit 31 Paaren. Fünf der insgesamt sechs Teams bestanden nur aus drei Paaren. Als einziger Landesverband stellte Westfalen ein Fünferteam. Und dieses ging wie bei den Pferden als Führendes in den abschließenden Geländeritt. Dort zeigte sich Frieda Schulze Zurmussen am routiniertesten und trug mit einer glatten 9,0 zum Golderfolg des Teams bei. Insgesamt kamen 355,6 Punkte für das Team zusammen, dem auch Laetitia Schulze Wälter mit Nanchos Noble Diamond, Frieda Sohlmann mit Dream it, Jakob Suttorp mit Carlotta und Catharina Frie mit Veivels lLittle Queen NRW angehörten.

Ergebnisse Team Hannover Ponys (Silber)

  • Lina Schütz/ Navis (Platz 11)
  • Lotta Bo Laabs/ Daila HE (Platz 6)
  • Lisa von Helldorff/ Valerossi (Platz 5)

Auf dem Silberrang landete das Dreierteam aus Hannover mit Lina Schütz und Navis, Lotta Bo Laabs mit Daila HE und Lisa von Helldorff mit Valerossi, jüngere Schwester der am selben Wochenende bei den Pony-Europameisterschaften Dressur startenden Lilli von Helldorff. Sie war auch diejenige, die das beste Ergebnis für das Team erzielte, insgesamt kamen 350,90 Punkte zusammen. Nur zu dritt waren auch die Sachsen am Start und fielen wie in den letzten Jahren immer häufiger durch ihr gutes Geländereiten auf. Für das Team gab es mit 335,70 Punkten die Bronzemedaille.

Dank ihrer guten Leistungen konnten sich die beiden sächsischen Reiterinnen auch in der kombinierten Einzelwertung weit oben platzieren. Zimmermann mit 122,7 Punkten auf Platz vier, Liebergeld mit 125,3 Punkten sogar auf dem Bronzerang. An die Spitze setzte sich in dieser Abteilung die Baden-Württembergerin Romy Koch mit dem ehemaligen EM-Pony Mas que dos. Sie konnte als Einzige in allen Teilprüfungen Noten von 8,0 und besser vorweisen. Endstand: 126,0 Punkte. Die Silbermedaille ging an Sonja Schlubeck, Einzelreiterin aus Sachsen-Anhalt, die mit Sir Paco 125,5 Punkte erzielte.

„Wir sind mit den Leistungen zufrieden“

Aus hannoverscher Sicht zog Landestrainer Michael Meier ein positives Fazit: „Das war ein tolles Turnier mit besten Wetter und Bedingungen. Hervorzuheben ist wie immer unser sehr gutes Gemeinschaftsgefühl zwischen Reitern, Eltern und Trainern. Die drei Ponyreiter haben bei einem sehr anspruchsvollen Gelände sicheres und schönes Geländereiten gezeigt. Lisa und Lotta waren auch einzeln platziert. Bei den Pferden haben wir den dritten Platz nur ganz knapp verpasst, sind aber als Vierter von zehn Mannschaften mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Svea, Lara und Helene waren auch einzeln platziert.“ Pferdesport Deutschland/Hb, Fotos: PSV Hannover

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