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CHIO Aachen: Fredenbeck wiederholt Vorjahreserfolg bei den Teams

Aachen (fn-press). Auch der zweite Wettkampftag des CHIO Aachen verlief für die deutschen Athleten von Bundestrainerin Ulla Ramge und Disziplintrainer Kai Vorberg hoch erfolgreich. Die Mannschaft Fredenbeck wiederholte im Teamwettbewerb den Vorjahreserfolg. Im Pas-de-Deux setzten sich im ersten Umlauf Janika Derks und Johannes Kay an die Spitze des Feldes. In den Einzeldisziplinen sicherten sich Janika Derks und Thomas Brüsewitz die CHIO-Titel 2019.

Am Vortag gewannen sie die Pflicht. Im Kürdurchgang sicherten sich die Vorjahressieger nun den zweiten Tagessieg. Mit 8,986 Punkten blieb das Team Fredenbeck nur knapp hinter der magischen 9,0er-Marke zurück. Auf dem Rücken ihres 13-jährigen Mecklenburger Schimmels Claus – longiert von Trainerin Gesa Bührig – verbuchten die Pferdeakrobaten vom Landesverband Hannover 8,394 Zähler in der Endabrechnung. Dabei präsentierten Viktor Brüsewitz, Kevin Greiner, Mirja Krohne, Mila Kobeck, Kathrin Meyer und Malte Möller eine moderne Interpretation des Gemäldes „Der Schrei“ von Edvard Munch und siegten vor der Mannschaft Norka des VV Köln-Dünnwald. Die Rheinländer voltigierten mit dem zehnjährigen Holsteiner Calidor und Longenführer Patric Looser zu 8,084 Punkten. Rang drei sicherten sich die Österreicher vom Team UVT Eligius (7,569).

Bundestrainerin Ulla Ramge zeigte sich vor allem von der Fredenbecker Kür begeistert: „Die Kür ist wieder ein künstlerisches Gesamtwerk, das jeden in seinen Bann zieht. Und im Vergleich zum Vorjahr haben sie nochmal mehr Ausdruck bekommen und Intensität in ihrer Interpretation. Fredenbeck ist wirklich Weltklasse.“

Im Pas-de-Deux stand der erste der beiden Umläufe auf dem Programm. Am Ende setzten sich die Favoriten durch: Janika Derks und Johannes Kay, im vergangenen Jahr noch auf Rang vier, überzeugten mit ihrer futuristischen Kür auf dem Rücken von Diamond Sky. An der Longe von Jessica Lichtenberg kassierten die Spitzenvoltigierer vom RSV Neuss-Grimlinghausen 8,612 Punkte in der Endabrechnung. Das war der deutliche Sieg. Auch die weiteren beiden Ränge belegten deutsche Athleten. Platz zwei sicherten sich die erst 18-jährigen Diana Harwardt und Peter Künne vom RV Integration aus Bernau. Die U18-Vizeeuropameister aus dem Vorjahr voltigierten mit Sir Laulau und Longenführer Hendrik Falk zu 8,283 Punkten und verwiesen damit die Kölner Justin van Gerven und Chiara Congia knapp auf Rang drei (8,235). Die Rheinländer waren mit Picardo und Longenführerin Alexandra Knauf im Aachener Zirkel unterwegs.

In den Einzeldisziplinen fielen heute die Entscheidungen mit den abschließenden Küren. Bei den Herren triumphierte einmal mehr Thomas Brüsewitz, der damit für einen Start-Ziel-Sieg ablegte. Der 25-Jährige Kölner voltigierte mit Eyecatcher (mit dem er seinen ersten Turnierstart überhaupt absolvierte) und Longenführerin Alexandra Knauf zum Tagessieg (9,283) und kam in der Endabrechnung auf 8,68 Punkte. Damit sicherte sich Brüsewitz seinen vierten CHIO-Sieg in Folge. Dies war zuvor nur dem jetzigen deutschen Disziplintrainer Kai Vorberg gelungen. Der Co-Bundestrainer hatte zwischen 2007 und 2010 alle Titel in der Soers gewonnen. Weshalb Brüsewitz stets in Aachen besonders präzise abliefert? „Aachen ist einfach geil“, kommentierte der Voltigierstar. Platz zwei im Gesamtranking ging an Julian Wilfling. Der Sportsoldat aus Untermeitingen stand am Ende mit seinem Pferd Feliciano und Longenführer Lars Hansen bei 8,543 Punkten. Damit verwies er seinen Nationalmannschaftskollegen Jannik Heiland, der als Gini, der Flaschengeist angetreten war, nur knapp auf Platz drei. Der amtierende Vize-Weltmeister aus Wulfsen voltigierte mit Dark Beluga und Longenführerin Barbara Rosiny zu 8,511 Punkten und dem zweiten Rang in der Kür (9,224). Auch die beiden weiteren Ränge gingen mit hauchdünnem Abstand an Vertreter der schwarz-rot-goldenen Flagge: Viktor Brüsewitz aus dem PSV Hannover beendete den CHIO mit seinem Pferd Sky Walker und Longenführerin Gesa Bührig mit 8,506 Punkten. Jannis Drewell platzierte sich mit Qualimero OLD und Longenführerin Simone Drewell auf Rang fünf (8,474).

Der Titel bei den Damen ging an Janika Derks, die wie keine andere Teilnehmerin die Elemente Kraft und Athletik miteinander verband. Die 29-jährige Physiotherapeutin, die bereits 2017 in Aachen gewonnen und sich im April den Weltcup in Saumur gesichert hatte, zeigte mit ihrem Pferd Carousso Hit und Longenführerin Jessica Lichtenberg auch in der Kür, in der sie das Thema Million Dollar Baby verkörperte, eine überzeugende Darbietung, die mit 9,233 Punkten belohnt wurde. Damit kam die Rheinländerin im Gesamtergebnis auf 8,533 Punkte und den deutlichen Sieg. Platz zwei sicherte sich ihre Vereinskollegin Pauline Riedl. Die Neusserin voltigierte mit Flament (Longe: Jessica Lichtenberg) zu 8,335 Punkten im Endresultat. Die Dänin Sheena Bendixen, die die zweitbeste Kürwertung des Tages erhielt, beendete den Wettkampf mit 8,237 Punkten auf Platz drei. Alina Roß aus Userin voltigierte mit San Zero (Longe: Marion Schulze) auf Rang vier, gefolgt von der Kölnerin Corinna Knauf (8,102) sowie Hannah Steverding (7,894).

Tags: Voltigieren, Fredenbeck, CHIO Aachen, Viktor Brüsewitz

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