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Hamburg: Nisse Lüneburg gewinnt zum dritten Mal das Deutsche Spring-Derby

Hamburg (fn-press). Nisse Lüneburg hat die 90. Auflage des Deutschen Spring-Derbys in Hamburg-Klein Flottbek gewonnen. Für den Schleswig-Holsteiner ist es bereits der dritte Sieg in diesem traditionsreichen Springen. Diesmal siegte er mit dem Wallach Cordillo. Platz zwei belegte der Ire Shane Breen mit Can Ya Makan vor Sandra Auffarth, die mit Nupafeed’s La Vista wie schon im Vorjahr Dritte wurde.

Nisse Lüneburg weiß genau wie es sich anfühlt, das renommierte Deutsche Spring-Derby zu gewinnen. Zweimal, in den Jahren 2012 und 2014, hat er dies mit seinem legendären Calle Cool bereits erlebt. In diesem Jahr gelang dem 30-Jährigen aus Hetlingen der Triumph mit dem elfjährigen Holsteiner Cordillo. „Es ist jedes Mal etwas ganz Besonders, das Derby zu reiten und auch noch zu gewinnen. Diese Kulisse spornt einen unglaublich an und ich bin überglücklich. Mit Calle hatte ich damals schon ein Wahnsinns-Pferd. Dass ich jetzt mit einem zweiten Pferd auch gewinne, hätte ich bis vor zwei Minuten nicht gedacht. Man muss einfach das Glück haben ein Pferd zu finden, das so super für dieses Derby geeignet ist und es dann auch noch in Ruhe dafür aufbauen zu können“, sagte Lüneburg unmittelbar nach seinem Triumph vor gut 25.000 Zuschauern.

Mit Cordillo war Lüneburg in beiden Qualifikationen ohne Fehler durch den langen und schweren Derby-Parcours gekommen. Auch im Finale gelang ihnen dieses Kunststück – der große Wall, Pulvermanns Grab, der imposante Birken-Oxer oder die Holsteiner Wegesprünge – alle Hindernisse meisterten die beiden problemlos. Als einziges weiteres der 32 Starterpaare blieb der Ire Shane Breen mit Can Ya Makan ebenfalls ohne Abwürfe. Die beiden hatten bereits die zweite Qualifikation für sich entschieden. So kam es also zu einem Stechen um den Sieg im 90. Deutschen Spring-Derby. Das Paar aus Irland legte vor. 54.71 Sekunden galt es für Lüneburg und Cordillo zu schlagen. Das gelang ihnen mustergültig – sie waren mehr als eine Sekunde schneller: 53.52 Sekunden lautete die Siegerzeit. Lüneburg ist damit der erste Deutsche seit 2015, der das Derby für sich entscheiden konnte. Drei Derby-Siege hatten bisher nur André Thieme, Toni Haßmann und Nelson Pessoa erzielt.

Den dritten Rang belegten, wie schon im Vorjahr, die Vielseitigkeitsweltmeisterin von 2014, Sandra Auffarth, und ihre zehnjährige Hannoveraner Stute Nupafeed’s La Vista (von Lordanos – For Pleasure). Sie mussten im Umlauf lediglich vier Strafpunkte in Kauf nehmen, die aus dem leichten Touchieren des Gatters resultierten. Das Paar aus Ganderkesee war von vielen Mitkonkurrenten als Top-Favorit auf den Derby-Sieg gehandelt worden, denn sie hatten die die beiden Qualifikationen in einer atemberaubenden Leichtigkeit gemeistert. „Ich habe mich geehrt gefühlt, dass mir viele den Sieg zugetraut haben, aber ich bin auch lange genug im Reitsport und weiß, dass ein Fehler ganz schnell passieren kann. Ich bin letztlich froh, dass es bei einem Fehler geblieben ist, denn ich dachte schon nach dem Wall, dass wir einen Fehler hatten. So freue ich mich, dass es wieder für Platz drei gereicht hat“, sagte Auffarth. „La Vista hat die Tage über einen richtigen guten Job gemacht und sprang auch heute wieder super. Am Ende ging ihr vielleicht ein bisschen die Kraft aus, aber sie hat richtig gut angefangen, mutig mit Zug nach vorne. Das zeichnet sie aus und sie ist einfach das beste Derby-Pferd, das ich mir wünschen könnte.“

Das Derby war zeitgleich dritte Wertungsprüfung von Deutschlands wichtigster Springsport-Serie, der Bemer Riders-Tour. Die erste Etappe in Hagen a.T.W. hatte Katrin Eckermann mit Caleya für sich entschieden, die zweite Station in Redefin ging an David Will mit Spring Dark. Als nächstes geht es beim Turnier der Sieger in Münster (1.-4. August) sowie bei der OWL-Challenge Paderborn (12.-15. September) um Punkte für das Riders-Tour-Finale, das am 16. Februar in Neumünster stattfindet. 

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Nisse Lüneburg und Cordillo gewannen das 90. Deutsche Spring-Derby und damit die dritte Etappe der BEMER Riders Tour. (Foto: Stefan Lafrentz) 

Tags: Hamburger Derby

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