PSVHAN 2020

PSVHAN 2020 – Zukunftsfähige Aufstellung des Verbandes

Isernhagen (psvhannover-aktuell). Bei einer außerordentlichen Beiratssitzung des Pferdesportverbandes Hannover am 9. Februar 2017 in Altwarmbüchen stellte Veronika Rücker (Führungs-Akademie des DOSB) den aktuellen Stand des Projektes zum neuen Verbandskonzept PSVHAN 2020 vor. „Der hiesige Pferdesport soll für die nächste Generation sinnvoll aufgestellt werden, um mit neuen Kernhandlungsfeldern eine tragfähige Zukunft und große Gemeinschaft zu bekommen“, so der Präsident des PSV Hannover, Axel Milkau.

2014 hat der Pferdesportverband Hannover begonnen, sich als Landesverband der größten Entwicklungsherausforderung der letzten Jahre zu stellen. Durch den Organisationsentwicklungsprozess soll der PSV Hannover sich als Landesverband mit einer zielorientierten Verbandsarbeit für die Zukunft aufstellen Dieses Projekt wird begleitet von der Führungs-Akademie des DOSB. In den letzten zwei Jahren haben sich sowohl die Lenkungsgruppe als auch die Projektgruppe, die aus Vertretern aller Ebenen des PSV Hannover besteht, mehrmals im Jahr zu Sitzungen getroffen und am Aufbau eines Verbandskonzeptes/ einer Situationsanalyse des PSV Hannover gearbeitet, mit der eine mögliche strategische und strukturelle Neuausrichtung eingeleitet werden soll. In der ersten Phase wurden bis Ende 2015 sowohl Bezirks- als auch Kreisverbände und Vereine befragt. Alle Interessierten können sich auch auf der Homepage unter „PSVHAN 2020“ umfassend über den aktuellen Stand des Verbandskonzeptes informieren. Die neue strategische Ausrichtung, die Teil des Verbandskonzeptes ist, wurde auf der Mitgliederversammlung des PSV Hannover am 23. April 2016 in Verden vorgestellt. Mit dem Auftrag der Mitgliederversammlung konnte anschließend das Strukturkonzept in Angriff genommen werden. 

Axel Milkau, Präsident des PSV Hannover, freute sich, dass auf der außerordentlichen Beiratssitzung am 9. Februar eine Weiterentwicklung der Strukturen des Verbandes auf den Weg gebracht werden konnte: „Die außerordentliche Beiratssitzung wurde mit Sicht auf „unser Großprojekt“ absolut konstruktiv und mit dem Willen, sich der Zukunft zu stellen, positiv geführt. Es geht nicht darum, irgendetwas zu verändern, sondern, dass sich die Projekt- und Lenkungsgruppe intensiv mit den neuen Rahmenbedingungen der Zukunft auseinandergesetzt hat und auch Quervergleiche zu anderen Verbänden zieht.“

Basis des neuen Modells der Verbandsstruktur ist die Einheit der Kreise und Bezirke zu einer Region. Elf Regionen sollen sich um die vier Handlungsfelder Turniersport, Nachwuchsleistungssport, Freizeitsport und Vereinsentwicklung kümmern, die sich ebenso als die vier Säulen der Verbandsarbeit auf Landesebene wiederspiegeln. Durch das neue Strukturmodell sollen die Vereine stärker im Fokus stehen und einen stärkeren Mehrwert und Nutzen für die Arbeit vor Ort ziehen. Die Ressourcen des Freizeitsports bekommen eine stärkere Bedeutung, Doppelstrukturen werden vermieden und neue Synergien können genutzt werden.

„Es ist wichtig, dass unsere intensiv geführte Vorgehensweise sich darauf stützt, dass wir die Menschen in unserem Verband mit diesem wichtigen und notwendigen Reformprozess abholen wollen und Bedenken und Ängste nicht schüren, sondern minimieren möchten. Es ist der Projektleitung gelungen, den Mitgliedern der Projekt- und Lenkungsgruppe nicht etwas überzustülpen, sondern sie für diese Thematik zu begeistern. Aus Anfangsbedenken und Kritik wächst nunmehr breit angelegtes Wissen, Mut neue Wege zu gehen und Vorstellungskraft, wo Potentiale in der Veränderung liegen“, so Axel Milkau, der gemeinsam mit den Vertretern der Kreis- und Bezirksverbände viele Fragen konstruktiv erörtern konnte. 

„Aus einem Anfangsgedanken, der hinter vorgehaltener Hand von vielen immer gewünscht wurde, wo aber alle Angst vorhatten, ihn wirklich anzugehen, ist ein lebhafter und engagierter Wandlungsprozess geworden, den alle Beteiligten authentisch stemmen möchten. Er wird auch den ganzen Verband erreichen und alle auffordern, sich mit dem Pferdesportverband Hannover ganzheitlich auseinanderzusetzen. Wer lebhaft miteinander diskutiert und kommuniziert, der fängt an den anderen wahrzunehmen und  ein gewichtiger Teil der Gemeinschaft zu werden. Ich bin damals angetreten, um Themen anzugehen, die mitunter nicht nur immer Gewinner produzieren kann, und auch ich habe auch den Mut, mich in den Wind zu stellen. Mir ist es wichtig, eine Verbandsbewegung in Gang zu setzen, in der sich der hiesige Pferdesport für die nächste Generation sinnvoll aufstellt, um eine tragfähige Zukunft und große Gemeinschaft zu bekommen. Wer eine große Gemeinschaft aufstellt, die klare Strukturen in ihren Kernhandlungsfeldern leben kann, der wird auf allen Ebenen Durchsetzungskraft besitzen. Um nichts anderes geht es mir“, blickt der Präsident zuversichtlich auf die weitere Entwicklung.

Weitere Informationen zum Verbandskonzept/ Strukturkonzept folgen.

 

 

Auswertungen Sportentwicklungsbericht


FN-Turniersportzahlen 2015



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