Preis der Besten Springen: Platz sieben für Cara-Luisa Bolik
Warendorf (fn-press). Auch in diesem Jahr dominierte der Reiternachwuchs aus dem Hause Tebbel den Preis der Besten Springen in Warendorf. Bei den Ponyreitern setzte sich die 13-jährige Justine Tebbel aus Emsbüren bei den Ponyreitern erneut an die Spitze. Im vergangenen Jahr hatte die Tochter des dreifachen Deutschen Meisters, René Tebbel, den Preis der Besten ebenfalls gewonnen und mit einem zweiten Pony in der Gesamtwertung Platz zwei belegt.
Ihrem Bruder Maurice gelang sogar der Hattrick. Er gewann zum dritten Mal in Folge den Preis der Besten der Junioren. Insgesamt ist es sogar sein vierter Titel, denn 2009 stand der 18-jährige bei den Ponyreitern vorn. Das ist vor ihm noch keinem gelungen. Doch damit nicht genug: Maurice Tebbel holte sich mit der neunjährigen westfälisch gezogenen Levisto-Tochter Lava Lavista mit insgesamt 137,50 Punkten die Meisterschärpe bei den Junioren und belegte darüber hinaus mit dem Holsteiner Cooper in der Gesamtwertung auch noch Platz drei (126,00 Punkte). Die Silbermedaille im Preis der Besten der Junioren ging ebenfalls an den Pferdesportverband Weser-Ems: Guido Klatte jun. (Lastrup) belegte mit dem Oldenburger Hengst Armitage mit 128,50 Punkten nach Platz drei in der ersten Wertung und Platz vier in der zweiten Wertung Platz zwei. 122,50 Punkte lautet das Endergebnis der Schleswig-Holsteinerin Kendra Claricia Brinkop (Neumünster) mit der Holsteiner Stute La Siena B, die damit Bronze gewannen. Auf 122 Punkte und damit Platz fünf kam Christoph Kläsener (Dorsten/Westfalen) mit der Westfälin La Luna.
Das Gesamtergebnis war für Bundestrainer Lars Meyer zu Bexten (Herford) wenig überraschend. „Letztendlich haben sich die mit der größten Erfahrung durchgesetzt“, sagte er. Zwei Junioren sind ihm aber besonders positiv aufgefallen: Neben Christoph Kläsener, der schon als 2010 als Ponyreiter das Bundesnachwuchschampionat gewann, war dies Jaqueline Bührmann (Friesoythe). Die ehemalige Oldenburger Landesmeisterin der Ponyreiter feierte ihr Preis-der-Besten-Debüt und wurde mit der Oldenburger Stute Connie B Zweite in der zweiten Wertung und belegte Rang zehn in der Gesamtwertung. „Es hat mir sehr gut gefallen, wie die beiden das hier zu Ende gebracht haben“, sagte Meyer zu Bexten.
Acht Paare hatten das Stechen der zweiten Wertungsprüfung erreicht. Nur Tebbel und Bührmann waren fehlerfrei, Bührmann allerdings mehr als fünf Sekunden langsamer. An dritter Stelle rangierte dann Tebbel mit Cooper mit einem Zeitfehler. Die erste Wertung hatte Tebbel vor dem Baden-Württemberger Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) mit Panama und Guido Klatte mit Armitage gewonnen. Mit acht Fehlern konnte Krieg jedoch am zweiten Tag nicht mehr in das Geschehen eingreifen.
Bei den Ponyreitern holte sich Justine Tebbel mit insgesamt 92,50 Punkten den Titel der „Besten“. Den Erfolg teilte die Dritte der Deutschen Jugendmeisterschaften mit der 15-jährigen Stute Patty, mit der sie beide Wertungsprüfungen gewinnen konnte. Patty, einst erstes Europameisterschaft-Pony von Bruder Maurice, war lange Zeit verletzt. Deshalb kam der Sieg für Justine und ihre Familie doch ziemlich überraschend. „Nein, damit habe ich wirklich nicht gerechnet“, sagte die strahlende Siegerin. Sie hatte eher auf ihr zweites Pony Giovanni gesetzt, mit dem sie im vergangenen Jahr den Preis der Besten gewonnen hatte. Der 15-jährige bunte Fuchs hatte allerdings kein so gutes Wochenende, in der zweiten Wertung schied das Paar gar aus.
Platz zwei im Preis der Besten der Ponyreiter teilten sich Sophie Beckmann aus dem rheinischen Kalkar mit High Dream N und Julia Schacht (Osnabrück/Weser-Ems) mit Tiara. Beide kamen in der Gesamtwertung auf 76,00 Punkte, Sophia Beckmann hatte jedoch in der zweiten und entscheidenden Wertung die bessere Platzierung: Sie kam in dem M**-Springen mit Siegerrunde auf vier Fehler (Platz fünf), während Schacht und Tiara zwei Abwürfe zu verzeichnen hatten (Platz neun). Im vergangenen Jahr hatte die aktuelle Weser-Ems-Meisterin Schacht mit ihrem Pony, das auch schon Christoph Kläsener und Maurice Tebbel zu großen Erfolgen getragen hatte, Platz vier belegt. Auch für die 14-jährige Sophie Beckmann war der Springplatz in Warendorf nicht unbekannt: bei ihrem Preis der Besten-Debüt im vergangenen Jahr landete sie mit High Dream N auf Rang sechs.
Knapp geschlagen (75,00 Punkte) belegte Madita Brauer (Kalkar/Rheinland) mit Joop Rang vier in der Gesamtwertung; mit 74,00 Punkten folgte Viktoria Bokern (Dinklage/Weser-Ems) mit Collin auf Platz fünf. Für die Zweitplatzierte der ersten Wertung und Dritte der Weser-Ems-Meisterschaften 2011 lief es am zweiten Tag des Preises der Besten nicht ganz so optimal. Zwar konnte sich das Paar mit einem Abwurf noch in die Siegerrunde der besten Zwölf vorarbeiten, hier fehlte dann aber offensichtlich etwas Kraft und Konzentration, drei Abwürfe mussten hinzuaddiert werden. Die 15-jährige Madita Brauer und der 13-jährige Joop konnten den Preis der Besten hingegen ganz ohne Springfehler absolvieren. In der ersten Wertung hatten sie einen Zeitfehler (Rang 13), in der zweiten Wertung lediglich einen viertel Zeitfehler (Platz drei). Brauer hatte auch noch ihr zweites Pony Mona Liesa für die Siegerrunde qualifizieren können, mit ihm war sie Vierte und in der Gesamtwertung Zehnte.
Während in der ersten Wertung, einem Springen der Klasse M*, noch 15 der insgesamt 37 Starter der Parcours fehlerfrei absolvierten, waren im Zwei-Sterne-Springen etliche Fehler, Verweigerungen und sogar der ein oder andere Sturz zu sehen. Lediglich Justine Tebbel und Katrin Stolmeijer (Emsbüren/Weser-Ems) mit For Kids Only blieben ganz ohne Fehler. Dennoch war Peter Teeuwen (Hanstedt) zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. Der Bundestrainer blickt ausgesprochen optimistisch in die Zukunft: „Es hat sich gezeigt, wie wichtig Erfahrung ist, andererseits haben wir aber auch viele Nachwuchstalente im Aufbau gesehen.“
Anders als bei den Junioren und Ponyreitern bot der Preis der Besten der Jungen Reiter in diesem Jahr jede Menge Überraschungen. Der Sieger der ersten Wertungsprüfung, Laurenz Buhl (Heidelberg) fand sich am Ende auf Rang 16 wieder, die Siegerin der zweiten Wertung, Stefanie Reining (Bedburg-Hau), belegte im Gesamtklassement „nur“ Rang vier. Gesamtsiegerin wurde die für Westfalen startende und aus Moringen in Niedersachsen stammende Leonie Jonigkeit mit dem Oldenburger Candino. Die 21-jährige, die derzeit bei Kurt Gravemeier in Münster die Ausbildung zur Pferdewirtin absolviert, belegte in der ersten Wertung Rang elf, in der zweiten Wertung Platz drei und hatte am Ende 107,00 Punkte. Knapp geschlagen (106,50 Punkte) kam Vanessa Borgmann aus dem rheinischen Wesel dem achtjährigen Quismy des vaux auf den Silberplatz. Die 19-jährige, die im vergangenen Jahr noch Bronze beim Preis der Besten gewonnen hatte, war in den Wertungsprüfungen ein Mal Siebte und ein Mal Sechste. Ein vierter Platz in der ersten Wertung und ein elfter Platz in der zweiten Wertung brachte Laura Jane Hackbarth aus Brickeln in Schleswig-Holstein die Bronzemedaille ein (102,00 Punkte). Die 21-jährige Hallenchampioness des Salut-Festivals in Aachen hatte die Holsteiner Stute Tequilla Sunrise gesattelt. Auf Stefanie Reining und Diva auf Platz vier folgte Angelique Rüsen aus Herborn/Hessen mit Calle Cool. Beste hannoversche Reiterin bei den Jungen Reitern war in der Endabrechnung Cara-Luisa Bolik mit Alina, die in der ersten Wertungsprüfung auf Platz 21 landete und in der zweiten einen tollen fünften Rang belegte.
Vor allem die zweite Wertungsprüfung hatte es bei den Jungen Reitern in sich. Lediglich drei Reiter blieben im Umlauf fehlerfrei – neben Stefanie Reining und Leonie Jonigkeit war dies auch der Hamburger Andreas Theurer mit Simply the Red. 25 der 43 Starter leisteten sich zwei und mehr Abwürfe, fünf Reiter schieden aus oder gaben auf. Dabei war der Parcours zwar technisch sehr schwierig, entsprach aber in der Höhe noch nicht den Anforderungen bei Championaten. „Ausbaufähig“ – so lautete denn auch der Kommentar des Bundestrainers Lars Meyer zu Bexten. „Während wir bei den Junioren fast von einem ‚Luxusproblem’ sprechen können, befinden sich die Jungen Reiter in diesem Jahr eher in einem Umbruch“.
Fotos Preis der Besten 2012
Weitere Platzierungen aus Sicht des PSV Hannover:
Junge Reiter
7. Platz: Cara-Luisa Bolik/ Alina (Platz 21/ Platz 5)
10. Platz: Friso Bormann/ A Crazy Spirit (Platz 2/ Platz 20)
15. Platz: Lennert Hauschild/ Enjoy (Platz 6/ Platz 26)
30. Platz: René Dittmer/ Granny (Platz 25/ Platz 24)
33. Platz: Lennert Hauschild/ Eliza (Platz 40/ Platz 23)
Junioren
32. Platz: Julia Plate/ Celine (Platz 22/ Platz 35)
47. Platz: Celine Schradick/ Contento (Platz 48/ Platz 45)
Pony
22. Carola Wegener/ Daisy (Platz 24/ Platz 23)
25. Carola Wegener/ Qui Voila Z (Platz 32/ Platz 22)
Ihrem Bruder Maurice gelang sogar der Hattrick. Er gewann zum dritten Mal in Folge den Preis der Besten der Junioren. Insgesamt ist es sogar sein vierter Titel, denn 2009 stand der 18-jährige bei den Ponyreitern vorn. Das ist vor ihm noch keinem gelungen. Doch damit nicht genug: Maurice Tebbel holte sich mit der neunjährigen westfälisch gezogenen Levisto-Tochter Lava Lavista mit insgesamt 137,50 Punkten die Meisterschärpe bei den Junioren und belegte darüber hinaus mit dem Holsteiner Cooper in der Gesamtwertung auch noch Platz drei (126,00 Punkte). Die Silbermedaille im Preis der Besten der Junioren ging ebenfalls an den Pferdesportverband Weser-Ems: Guido Klatte jun. (Lastrup) belegte mit dem Oldenburger Hengst Armitage mit 128,50 Punkten nach Platz drei in der ersten Wertung und Platz vier in der zweiten Wertung Platz zwei. 122,50 Punkte lautet das Endergebnis der Schleswig-Holsteinerin Kendra Claricia Brinkop (Neumünster) mit der Holsteiner Stute La Siena B, die damit Bronze gewannen. Auf 122 Punkte und damit Platz fünf kam Christoph Kläsener (Dorsten/Westfalen) mit der Westfälin La Luna.
Das Gesamtergebnis war für Bundestrainer Lars Meyer zu Bexten (Herford) wenig überraschend. „Letztendlich haben sich die mit der größten Erfahrung durchgesetzt“, sagte er. Zwei Junioren sind ihm aber besonders positiv aufgefallen: Neben Christoph Kläsener, der schon als 2010 als Ponyreiter das Bundesnachwuchschampionat gewann, war dies Jaqueline Bührmann (Friesoythe). Die ehemalige Oldenburger Landesmeisterin der Ponyreiter feierte ihr Preis-der-Besten-Debüt und wurde mit der Oldenburger Stute Connie B Zweite in der zweiten Wertung und belegte Rang zehn in der Gesamtwertung. „Es hat mir sehr gut gefallen, wie die beiden das hier zu Ende gebracht haben“, sagte Meyer zu Bexten.
Acht Paare hatten das Stechen der zweiten Wertungsprüfung erreicht. Nur Tebbel und Bührmann waren fehlerfrei, Bührmann allerdings mehr als fünf Sekunden langsamer. An dritter Stelle rangierte dann Tebbel mit Cooper mit einem Zeitfehler. Die erste Wertung hatte Tebbel vor dem Baden-Württemberger Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) mit Panama und Guido Klatte mit Armitage gewonnen. Mit acht Fehlern konnte Krieg jedoch am zweiten Tag nicht mehr in das Geschehen eingreifen.
Bei den Ponyreitern holte sich Justine Tebbel mit insgesamt 92,50 Punkten den Titel der „Besten“. Den Erfolg teilte die Dritte der Deutschen Jugendmeisterschaften mit der 15-jährigen Stute Patty, mit der sie beide Wertungsprüfungen gewinnen konnte. Patty, einst erstes Europameisterschaft-Pony von Bruder Maurice, war lange Zeit verletzt. Deshalb kam der Sieg für Justine und ihre Familie doch ziemlich überraschend. „Nein, damit habe ich wirklich nicht gerechnet“, sagte die strahlende Siegerin. Sie hatte eher auf ihr zweites Pony Giovanni gesetzt, mit dem sie im vergangenen Jahr den Preis der Besten gewonnen hatte. Der 15-jährige bunte Fuchs hatte allerdings kein so gutes Wochenende, in der zweiten Wertung schied das Paar gar aus.
Platz zwei im Preis der Besten der Ponyreiter teilten sich Sophie Beckmann aus dem rheinischen Kalkar mit High Dream N und Julia Schacht (Osnabrück/Weser-Ems) mit Tiara. Beide kamen in der Gesamtwertung auf 76,00 Punkte, Sophia Beckmann hatte jedoch in der zweiten und entscheidenden Wertung die bessere Platzierung: Sie kam in dem M**-Springen mit Siegerrunde auf vier Fehler (Platz fünf), während Schacht und Tiara zwei Abwürfe zu verzeichnen hatten (Platz neun). Im vergangenen Jahr hatte die aktuelle Weser-Ems-Meisterin Schacht mit ihrem Pony, das auch schon Christoph Kläsener und Maurice Tebbel zu großen Erfolgen getragen hatte, Platz vier belegt. Auch für die 14-jährige Sophie Beckmann war der Springplatz in Warendorf nicht unbekannt: bei ihrem Preis der Besten-Debüt im vergangenen Jahr landete sie mit High Dream N auf Rang sechs.
Knapp geschlagen (75,00 Punkte) belegte Madita Brauer (Kalkar/Rheinland) mit Joop Rang vier in der Gesamtwertung; mit 74,00 Punkten folgte Viktoria Bokern (Dinklage/Weser-Ems) mit Collin auf Platz fünf. Für die Zweitplatzierte der ersten Wertung und Dritte der Weser-Ems-Meisterschaften 2011 lief es am zweiten Tag des Preises der Besten nicht ganz so optimal. Zwar konnte sich das Paar mit einem Abwurf noch in die Siegerrunde der besten Zwölf vorarbeiten, hier fehlte dann aber offensichtlich etwas Kraft und Konzentration, drei Abwürfe mussten hinzuaddiert werden. Die 15-jährige Madita Brauer und der 13-jährige Joop konnten den Preis der Besten hingegen ganz ohne Springfehler absolvieren. In der ersten Wertung hatten sie einen Zeitfehler (Rang 13), in der zweiten Wertung lediglich einen viertel Zeitfehler (Platz drei). Brauer hatte auch noch ihr zweites Pony Mona Liesa für die Siegerrunde qualifizieren können, mit ihm war sie Vierte und in der Gesamtwertung Zehnte.
Während in der ersten Wertung, einem Springen der Klasse M*, noch 15 der insgesamt 37 Starter der Parcours fehlerfrei absolvierten, waren im Zwei-Sterne-Springen etliche Fehler, Verweigerungen und sogar der ein oder andere Sturz zu sehen. Lediglich Justine Tebbel und Katrin Stolmeijer (Emsbüren/Weser-Ems) mit For Kids Only blieben ganz ohne Fehler. Dennoch war Peter Teeuwen (Hanstedt) zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. Der Bundestrainer blickt ausgesprochen optimistisch in die Zukunft: „Es hat sich gezeigt, wie wichtig Erfahrung ist, andererseits haben wir aber auch viele Nachwuchstalente im Aufbau gesehen.“
Anders als bei den Junioren und Ponyreitern bot der Preis der Besten der Jungen Reiter in diesem Jahr jede Menge Überraschungen. Der Sieger der ersten Wertungsprüfung, Laurenz Buhl (Heidelberg) fand sich am Ende auf Rang 16 wieder, die Siegerin der zweiten Wertung, Stefanie Reining (Bedburg-Hau), belegte im Gesamtklassement „nur“ Rang vier. Gesamtsiegerin wurde die für Westfalen startende und aus Moringen in Niedersachsen stammende Leonie Jonigkeit mit dem Oldenburger Candino. Die 21-jährige, die derzeit bei Kurt Gravemeier in Münster die Ausbildung zur Pferdewirtin absolviert, belegte in der ersten Wertung Rang elf, in der zweiten Wertung Platz drei und hatte am Ende 107,00 Punkte. Knapp geschlagen (106,50 Punkte) kam Vanessa Borgmann aus dem rheinischen Wesel dem achtjährigen Quismy des vaux auf den Silberplatz. Die 19-jährige, die im vergangenen Jahr noch Bronze beim Preis der Besten gewonnen hatte, war in den Wertungsprüfungen ein Mal Siebte und ein Mal Sechste. Ein vierter Platz in der ersten Wertung und ein elfter Platz in der zweiten Wertung brachte Laura Jane Hackbarth aus Brickeln in Schleswig-Holstein die Bronzemedaille ein (102,00 Punkte). Die 21-jährige Hallenchampioness des Salut-Festivals in Aachen hatte die Holsteiner Stute Tequilla Sunrise gesattelt. Auf Stefanie Reining und Diva auf Platz vier folgte Angelique Rüsen aus Herborn/Hessen mit Calle Cool. Beste hannoversche Reiterin bei den Jungen Reitern war in der Endabrechnung Cara-Luisa Bolik mit Alina, die in der ersten Wertungsprüfung auf Platz 21 landete und in der zweiten einen tollen fünften Rang belegte.
Vor allem die zweite Wertungsprüfung hatte es bei den Jungen Reitern in sich. Lediglich drei Reiter blieben im Umlauf fehlerfrei – neben Stefanie Reining und Leonie Jonigkeit war dies auch der Hamburger Andreas Theurer mit Simply the Red. 25 der 43 Starter leisteten sich zwei und mehr Abwürfe, fünf Reiter schieden aus oder gaben auf. Dabei war der Parcours zwar technisch sehr schwierig, entsprach aber in der Höhe noch nicht den Anforderungen bei Championaten. „Ausbaufähig“ – so lautete denn auch der Kommentar des Bundestrainers Lars Meyer zu Bexten. „Während wir bei den Junioren fast von einem ‚Luxusproblem’ sprechen können, befinden sich die Jungen Reiter in diesem Jahr eher in einem Umbruch“.
Fotos Preis der Besten 2012
Weitere Platzierungen aus Sicht des PSV Hannover:
Junge Reiter
7. Platz: Cara-Luisa Bolik/ Alina (Platz 21/ Platz 5)
10. Platz: Friso Bormann/ A Crazy Spirit (Platz 2/ Platz 20)
15. Platz: Lennert Hauschild/ Enjoy (Platz 6/ Platz 26)
30. Platz: René Dittmer/ Granny (Platz 25/ Platz 24)
33. Platz: Lennert Hauschild/ Eliza (Platz 40/ Platz 23)
Junioren
32. Platz: Julia Plate/ Celine (Platz 22/ Platz 35)
47. Platz: Celine Schradick/ Contento (Platz 48/ Platz 45)
Pony
22. Carola Wegener/ Daisy (Platz 24/ Platz 23)
25. Carola Wegener/ Qui Voila Z (Platz 32/ Platz 22)





















