Bundesweites Championat des Freizeitpferdes/-ponys: Vielseitig veranlagtes Pferd gesucht

Verden (fn-press). Tinker Shining, Fjordpferd-Hengst Silvio Skjöldson und die beiden Hannoveraner Danilo und Wildblume haben was gemeinsam – sie sind Deutschlands beste Freizeitpferde. Alle haben das Bundesweite Championat des Freizeitpferdes/-ponys schon gewonnen. In diesem Jahr findet das Championat am 26. August im Rahmen der Verdiana in Verden statt und Pferde aller Rassen können sich um den Titel bewerben.

Denn bei diesem Championat geht es um die vielseitige Veranlagung der Pferde. Gute Grundgangarten, Rittigkeit, Gelassenheit und das Verhalten im Gelände spielen eine Rolle. Dabei müssen die Haflinger, Tinker oder Fjordpferde allerdings nicht gegen die deutschen Reitpferde und -ponys antreten, denn das Bundesweite Championat des Freizeitpferdes wird in zwei Abteilungen ausgetragen. Allerdings nur, wenn genügend Kandidaten angemeldet werden. Teilnehmen können vier- bis siebenjährige Pferde und Ponys verschiedener Rassen, die eine Zuchtbescheinigung eines FN-Mitgliedszuchtverbandes haben. Die Unterteilung des Championats in zwei Abteilungen fand im vergangenen Jahr zum ersten Mal statt.

Die Reiter müssen mit ihren Pferden fünf verschiedene Aufgaben bewältigen. Dazu gehört eine Rittigkeitsaufgabe auf dem Viereck, bei der der Reiter sein Pferd den Richtern vorstellt. Ein Fremdreiter testet danach auch noch einmal die Rittigkeit. Dann werden die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp überprüft. Für jede Grundgangart wird jeweils eine Wertnote vergeben. Die vierte Teilprüfung besteht aus einem Gruppengeländeritt und einem Geländeparcours mit wenigen Hindernissen sowie einer Wasserstelle. Hier wird eine Wertnote für das Verhalten der Pferde in der Gruppe und eine Note für die Rittigkeit am Sprung und zwischen den Sprüngen vergeben. In der letzten Teilprüfung absolvieren die Teilnehmer einen Gehorsamswettbewerb. Im Stangenlabyrinth, beim Überreiten einer Plane und beim Vorbeigehen am Rappelsack sowie weiteren Aufgaben müssen die Pferde Vertrauen und Gehorsam beweisen. „Die Pferde, die der Ausbildungsskala entsprechend ausgebildet sind, haben sich am Ende durchgesetzt“, sagte Ulrike Dose-Dibbern (Elmshorn), die im vergangenen Jahr in Bad Hersfeld zum wiederholten Mal die verschiedenen Teilprüfungen richtete. „Bei einem Wettbewerb dieser Art kann jeder Reiter und Zuschauer Anregungen für die Ausbildung eines vielseitig einsetzbaren Freizeitpferdes mitnehmen.“ Bestes Freizeitpferd und damit Träger der schwarz-rot-goldenen Schärpe wie Shining, Wildblume, Danilo und Silvio Skjöldson wird das Paar mit der höchsten Endpunktzahl.
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