Kentucky: Deutsche Pferdezucht sammelt die meisten Medaillen
Kentucky/USA (fn-press). Mit dem Abschluss der Weltreiterspiele in den acht Pferdesportdisziplinen steht ein weiterer Weltmeister fest: die deutsche Pferdezucht. Denn so erfolgreich wie die Pferde aus den deutschen Zuchtgebieten waren sonst keine Vierbeiner. Gewannen die deutschen Reiter, Fahrer und Voltigierer bei den Weltreiterspielen fünf Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen und rangierten damit in der Nationenwertung an zweiter Stelle hinter den Briten, so holten deutsche Pferde sogar 53 Medaillen.
Mit 53 von insgesamt 185 möglichen Medaillen liegt die deutsche Pferdezucht deutlich an der Spitze. Im Einzelnen waren dies 21 Gold-, 16 Silber- und 16 Bronzemedaillen. Dabei haben Hannoveraner 15 Medaillen, Oldenburger zehn Medaillen und Holsteiner acht Medaillen gewonnen. An zweiter Stelle rangieren die niederländisch gezogenen Pferde (KWPN) mit insgesamt 40 Medaillen (17 Gold-, 12 Silber- und 11 Bronzemedaillen) Erst mit großem Abstand folgen dann die belgischen Warmblüter inklusive der in Belgien gezogenen Quarter Horses (AQHA), die dänischen Pferde, die in den USA gezogenen Pferde (AQHA) und die Araber mit jeweils einer Anzahl von acht Medaillengewinnern. Auch von der Anzahl der gestarteten Pferde her stellt die deutsche Pferdezucht den größten Anteil. Von 696 in Kentucky gestarteten Pferden kommen 143 aus deutscher Zucht, was 20,5 Prozent bedeutet. Niederländisch gezogene Pferde (KWPN und NRPS) waren insgesamt 96 in Kentucky, also 13,8 Prozent. Platz drei belegen die arabischen Pferde mit 56 Pferden (acht Prozent), die alle im Distanzreiten gestartet sind und diese Disziplin dominieren.
Von den 65 Pferden, die im Dressurviereck vorgestellt wurden, kamen 22 aus deutscher Zucht (33,8 Prozent) und von den 18 Medaillen in der Dressur holten sie sieben. Dabei gingen insgesamt vier Medaillen an den Hannoveraner Zuchtverband und jeweils eine Medaille an die Holsteiner, Oldenburger und Westfalen. Im Springen starteten 120 Pferde, davon 38 deutsch gezogene (31,7 Prozent). Von 15 vergebenen Medaillen waren es drei für die deutschen Zuchtverbände. Allerdings sind diese drei Medaillen alles goldene und wurden von den Pferden des deutschen Springteams geholt. Dazu gehören der Hannoveraner Checkmate v. Contender – Pik Bube II unter Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und die beiden Holsteiner Corradina v. Corrado I – Sandro unter Carsten-Otto Nagel (Wedel) und Cellagon Lambrasco v. Achill-Libero – Coriolan unter Janne-Friederike Meyer (Schenefeld). In der Vielseitigkeit ging insgesamt nur eine Goldmedaille an ein deutsch gezogenes Pferd – und zwar an den Baden-Württemberger La Biosthetique Sam v. Stan the Man xx – Heraldik xx, der mit Michael Jung (Horb) den ersten WM-Einzeltitel in der Vielseitigkeit holte.
Die meisten Medaillen holten deutsche Pferde in der Disziplin Fahren mit 18 Mal Edelmetall, allerdings sind in dieser Disziplin auch durch die Vielzahl der Pferde eines Gespanns ganze 59 Pferde an der Medaillenvergabe beteiligt gewesen. Gestartet sind 124 Pferde, davon waren 25 mit deutschem Brand (20,8 Prozent). An den Medaillen beteiligt waren fünf Oldenburger, fünf Holsteiner, jeweils zwei Hannoveraner, Sachsen-Thüringer und Westfalen sowie ein Hesse und ein Pferd des Zuchtverbands für deutsche Pferde. In der Disziplin Voltigieren hatten von insgesamt 47 Pferden 19 ein deutsches Brandzeichen (40,4 Prozent). Warum die deutschen Pferde auch im Voltigiersport so begehrt sind, zeigt die Medaillenstatistik in dieser Disziplin. An den neun vergebenen Medaillen waren sechs Mal deutsche Pferde beteiligt. Dabei gingen jeweils zwei Medaillen an die Zuchtverbände Westfalen und Brandenburg-Anhalt und jeweils eine Medaille an die Hessen und Oldenburger. Besonders viele deutsche Pferde starteten auch in der Disziplin Para-Dressur. Von 88 Vierbeinern waren es 23 aus deutschen Zuchtgebieten (26,1 Prozent). Sie waren nicht nur zahlenmäßig, sondern auch auf den vorderen Rängen stark vertreten. Von 42 möglichen Medaillen holten deutsche Pferde mit den Reitern mit Behinderung 16. Davon gingen acht Medaillen an Pferde aus der Hannoveraner Zucht, drei an Oldenburger, jeweils zwei an Hessen und Zweibrücker und eine Medaille an einen Baden-Württemberger.
Noch nicht zu den Gebieten der deutschen Pferdezucht gehören die Disziplinen Distanzreiten und Reining. Im Distanzreiten waren aber immerhin fünf der 100 teilnehmenden Pferde aus deutscher Zucht und zwei von ihnen holten für Deutschland auch eine Bronzemedaille mit dem deutschen Distanz-Team. In den sechs Warmblutdisziplinen Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Voltigieren, Fahren und Para-Dressur gingen von 159 theoretisch möglichen Medaillen 52 an Pferde aus deutscher Zucht (32,7 Prozent).
Mit 53 von insgesamt 185 möglichen Medaillen liegt die deutsche Pferdezucht deutlich an der Spitze. Im Einzelnen waren dies 21 Gold-, 16 Silber- und 16 Bronzemedaillen. Dabei haben Hannoveraner 15 Medaillen, Oldenburger zehn Medaillen und Holsteiner acht Medaillen gewonnen. An zweiter Stelle rangieren die niederländisch gezogenen Pferde (KWPN) mit insgesamt 40 Medaillen (17 Gold-, 12 Silber- und 11 Bronzemedaillen) Erst mit großem Abstand folgen dann die belgischen Warmblüter inklusive der in Belgien gezogenen Quarter Horses (AQHA), die dänischen Pferde, die in den USA gezogenen Pferde (AQHA) und die Araber mit jeweils einer Anzahl von acht Medaillengewinnern. Auch von der Anzahl der gestarteten Pferde her stellt die deutsche Pferdezucht den größten Anteil. Von 696 in Kentucky gestarteten Pferden kommen 143 aus deutscher Zucht, was 20,5 Prozent bedeutet. Niederländisch gezogene Pferde (KWPN und NRPS) waren insgesamt 96 in Kentucky, also 13,8 Prozent. Platz drei belegen die arabischen Pferde mit 56 Pferden (acht Prozent), die alle im Distanzreiten gestartet sind und diese Disziplin dominieren.
Von den 65 Pferden, die im Dressurviereck vorgestellt wurden, kamen 22 aus deutscher Zucht (33,8 Prozent) und von den 18 Medaillen in der Dressur holten sie sieben. Dabei gingen insgesamt vier Medaillen an den Hannoveraner Zuchtverband und jeweils eine Medaille an die Holsteiner, Oldenburger und Westfalen. Im Springen starteten 120 Pferde, davon 38 deutsch gezogene (31,7 Prozent). Von 15 vergebenen Medaillen waren es drei für die deutschen Zuchtverbände. Allerdings sind diese drei Medaillen alles goldene und wurden von den Pferden des deutschen Springteams geholt. Dazu gehören der Hannoveraner Checkmate v. Contender – Pik Bube II unter Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und die beiden Holsteiner Corradina v. Corrado I – Sandro unter Carsten-Otto Nagel (Wedel) und Cellagon Lambrasco v. Achill-Libero – Coriolan unter Janne-Friederike Meyer (Schenefeld). In der Vielseitigkeit ging insgesamt nur eine Goldmedaille an ein deutsch gezogenes Pferd – und zwar an den Baden-Württemberger La Biosthetique Sam v. Stan the Man xx – Heraldik xx, der mit Michael Jung (Horb) den ersten WM-Einzeltitel in der Vielseitigkeit holte.
Die meisten Medaillen holten deutsche Pferde in der Disziplin Fahren mit 18 Mal Edelmetall, allerdings sind in dieser Disziplin auch durch die Vielzahl der Pferde eines Gespanns ganze 59 Pferde an der Medaillenvergabe beteiligt gewesen. Gestartet sind 124 Pferde, davon waren 25 mit deutschem Brand (20,8 Prozent). An den Medaillen beteiligt waren fünf Oldenburger, fünf Holsteiner, jeweils zwei Hannoveraner, Sachsen-Thüringer und Westfalen sowie ein Hesse und ein Pferd des Zuchtverbands für deutsche Pferde. In der Disziplin Voltigieren hatten von insgesamt 47 Pferden 19 ein deutsches Brandzeichen (40,4 Prozent). Warum die deutschen Pferde auch im Voltigiersport so begehrt sind, zeigt die Medaillenstatistik in dieser Disziplin. An den neun vergebenen Medaillen waren sechs Mal deutsche Pferde beteiligt. Dabei gingen jeweils zwei Medaillen an die Zuchtverbände Westfalen und Brandenburg-Anhalt und jeweils eine Medaille an die Hessen und Oldenburger. Besonders viele deutsche Pferde starteten auch in der Disziplin Para-Dressur. Von 88 Vierbeinern waren es 23 aus deutschen Zuchtgebieten (26,1 Prozent). Sie waren nicht nur zahlenmäßig, sondern auch auf den vorderen Rängen stark vertreten. Von 42 möglichen Medaillen holten deutsche Pferde mit den Reitern mit Behinderung 16. Davon gingen acht Medaillen an Pferde aus der Hannoveraner Zucht, drei an Oldenburger, jeweils zwei an Hessen und Zweibrücker und eine Medaille an einen Baden-Württemberger.
Noch nicht zu den Gebieten der deutschen Pferdezucht gehören die Disziplinen Distanzreiten und Reining. Im Distanzreiten waren aber immerhin fünf der 100 teilnehmenden Pferde aus deutscher Zucht und zwei von ihnen holten für Deutschland auch eine Bronzemedaille mit dem deutschen Distanz-Team. In den sechs Warmblutdisziplinen Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Voltigieren, Fahren und Para-Dressur gingen von 159 theoretisch möglichen Medaillen 52 an Pferde aus deutscher Zucht (32,7 Prozent).





















